Sonntag, 24. Februar 2008

Living in Vancouver

Laptop

Gestern hat mein Laptop leider zwischenzeitlich wieder den Geist aufgegeben. Alles deutete darauf hin, das der Wasserschaden größer als zuerst befürchtet war, heute morgen das gleiche. Doch jetzt, oh Wunder, er ging wieder an! Mittlerweile weiß ich selbst nicht mehr, wie man sich das erklären kann und ob er auch noch funktioniert, wenn ich ihn jetzt neu starte??



Living in Vancouver

Die Tage gestern und heute waren sehr schön. Es war wieder super Wetter und ich bin mit 5 weiteren Backpackern quer durch Downtown und einmal um Stanley Park gewandert und habe viele Fotos gemacht. Heute gings dann zur Capilano Suspension Bridge, einer langen Hängebrücke über einen sehr (!) tiefen Canyon. Auch hiervon folgen bald mehr Fotos.

Mittlerweile entpuppt sich Vancouver als wahrhaft Geld-vernichtende Stadt. Handy, Bank-Konto, Eintritte und vor allem Essen sind hier nicht günstig. Wie Sylvie schon vorhergesagt hat, essen wir allerdings wirklich oft bei Subway & Co. *hust*


Die Banff Crew

Mittlerweile konkretesieren sich die Pläne für die nächste Zeit. Ab Mittwoch haben Joanna, Andi und ich für 3 Tage eine Unterkunft in einem Hostel in Banff. In dieser Zeit finden wir hoffentlich Job und Unterkunft, wobei sich gerade letzteres als sehr kompliziert herrausgestellt hat.

Anyway, so viel für den Moment aus Kanada.

Samstag, 23. Februar 2008

First Day

Der Flug

…ging ab Düsseldorf erstmal mit 2 Stunden Verspätung los, Grund war Nebel am Flughafen Frankfurt. Aus den 3 Stunden Aufenthalt an selbigem, wurde dann ein Spurt raus aus der 737, einmal quer durch den Flughafen, und rein in den Flieger nach Vancouver. Unterwegs habe ich schon 4 weitere Backpacker kennengelernt. Der Flug war dank Fensterplatz am Notausgang recht komfortabel :-) Luftbilder von Grönland und den Rocky Mountains folgen demnächst.

Das Hostel

…in Vancouver war schnell gefunden, liegt mitten in Downtown und sah soweit auch erstmal ganz in Ordnung aus. Die 4-Bett Zimmer allerdings, erinnerten mehr an Massentierhaltung. Der Geruch verfestigte den ersten Eindruck. Ich teilte mir das Zimmer mit einem echt verrückten 70-jährigen Zocker aus Montreal, einem animalisch schnarchendem Mexikaner (vielleicht 10 Jahre jünger), und einem Studenten aus Brasilien. Letzterer war mir noch am wenigsten Suspekt. Ich war heil froh einen abschließbaren Spint zu haben, in den ich selbst alles einschloss, selbst wenn ich nur aufs Klo gegangen bin! Das selbst das nicht ausreichte, wurde mir erst bewusst als ich heute Morgen mein T-Shirt gesucht habe und dann feststellen musste, dass der Zocker-Opa drin gepennt hat. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Weil ich eh nicht mehr schlafen konnte habe ich grade meine Klamotten genommen und bin in die Lobby gegangen. Nachher wechsel ich das Zimmer.

Der 1. Tag

Stunden später, es ist inzwischen Abend, wir hatten von 9-19h Workshop, haben unsere Social Insurance Number, viiiieeele Informationen übers Arbeiten, Reisen, Steuern, Handy und so weiter. Morgen geht’s noch zur Bank, dann sind wir auf uns alleine gestellt.
Inzwischen haben sich die ersten Kontakte gefestigt und wie es aussieht, geht’s Mittwoch mit Andi und Joanna nach Banff in die Ski Resorts. Jetzt müssen wir nur noch die lächerlichen 900km (nach kanadischen Verhältnissen ein Katzensprung) überbrücken.


Vancouver

..ist ne tolle, noch ziemlich junge Stadt. Das Wetter ist echt gut, Sonne statt angesagtem Regen, wir sind eben im Shirt zum Internetcafé gelaufen. Die gibt’s hier wie Sand am Meer, umsonst versteht sich. Bin leider noch nicht dazu gekommen Bilder zu machen, dabei gibt’s hier soo viele gute Motive! (Gruß an Güntho an dieser Stelle!)

So weit, alles Gut(e) in/aus Vancouver!

Freitag, 22. Februar 2008

Bin da!

Bin heute gut in Vancouver angekommen! Alles weitere werd ich demnächst hier berichten!

Dienstag, 19. Februar 2008

Good Bye Germany

Jetzt ist es also soweit: Aus einer (nicht ganz ernst gemeinten) Idee vom Schulhof der Gruga vor ungefähr 2 Jahren, ist Realität geworden. Nach 2007, hat es jetzt im 2. Anlauf auch mit dem Visum geklappt. Es hat sich sogar rausgestellt, dass einige Monate als Landschaftsgärtner-Geselle zu arbeiten, nicht nur finanziell, ein großer Vorteil war.

„Warum grade Kanada?“ haben viele gefragt. Um ehrlich zu sein, kam Kanada eigentlich eher zufällig ins Gespräch. Nachdem ich gehört habe, dass es dort viele interessante Jobperspektiven gibt (u.a. siehe Oktober 2007) und eigentlich jeder sonst nach Australien, Neuseeland oder die USA geht, fand ich Kanada erst recht eine gute Alternative.
„Einfach so, ohne eine Anlaufstelle?“ kam dann oft direkt als 2. Frage. Ja, einfach so! Naja zugegeben, der ganze Aufenthalt läuft nicht ganz unorganisiert ab. TravelWorks unterstützt mich bei bürokratischen Angelegenheiten wie Sozialversicherungsnummer, Flug, Visum und Konto und von der Partnerorganisation vor Ort bekomme ich die ersten Tage etwas Unterstützung. Essentielle Dinge wie Unterkunfts- und Jobsuche werde ich aber selber organisieren, ebenso den Verlauf der Reise. So gesehen wird dies immer noch das größte Abenteuer meines Lebens.

Viele zollten großen Respekt für so einen Schritt, sodass ich mich zeitweise selbst gefragt habe, ob ich mir der Situation überhaupt schon richtig bewusst bin. Eigentlich weiß ich ja selbst nicht mal, was mich erwartet. Und ob ich überhaupt bewältigen kann, was ich mir vorgenommen habe? Die Zeit wird’s zeigen und Ihr werdet es hier lesen.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal bei allen bedanken, die letzten Samstag mitgefeiert haben! War ne super Party! :-)

Ich hoffe, der Blog wird auch nach ein paar Monaten noch nicht langweilig für euch und ihr schreibt mir hin und wieder Mails und Kommentare. Ich freue mich immer aus der Heimat zu hören um den Anschluss nicht zu verlieren! Vielleicht kommt ja auch mal jemand zu Besuch? :-)

Am. 21.02. gehts mit LH805 um 08:10 von Düsseldorf nach Frankfurt. Anschließend mit LH492 um 12:10 von Frankfurt nach Vancouver.
Bis Bald!