Geschichten vom Ponyhof
Um den Anspruch zu wahren, versuche ich den dokumentarischen Stil dem des Groschen Romans vorzuziehen und wie bereits angedroht, ist dieser Eintrag wieder etwas länger geworden.
Die letzten 2 Wochen war ich nun also auf der Ranch und es war einerseits genau so wie ich es mir vorgestellt habe, andererseits aber auch ganz anders!
Die Gegend um Penticton ist ein bisschen wie das kanadische Italien! Eher trocken, semi-arides Klima, aber ganz schön. Es gibt hier total viele Obst und Gemüsefarmen, scheint dafür die perfekte Gegend zu sein! Dies ist ausserdem eines der bedeutendsten Weinanbaugebiete in Kanada.
Die Farm
Anyway, das habe ich ja im vorherigen Eintrag schon beschrieben. Die Farm selbst ist 22km außerhalb der "Stadt" auf 1000m Höhe - und in einer komplett anderen Welt! Man kommt sich eher vor wie 2500km außerhalb der Zivilisation. Kein Handynetz, kein Internet. Es gibt zwar Strom, geheizt und gekocht wird aber mit offenem Feuer, bzw. Kamin. Trinkwasser gibt es hier nicht, das Wasser kommt aus einem nahe gelegenen Bach (und sieht auch so aus!). Die eine Nacht hat es ziemlich viel geregnet (ab ca. 100m oberhalb der Farm sogar geschneit!), und weil das Wasser nicht gepumpt, sondern einfach durch ein Rohr vom Bach ins Haus läuft, war es verstopft und es gab den halben Tag kein Wasser. Duschen gibts hier noch nicht, also jeden Tag im Bachwasser baden (Ok, gut geheizt natürlich). Dann ist auch noch gegen 9 Uhr heute morgen der Strom ausgefallen.
Alles in allem ein ruhiger Ort, die Pferde, Hühner und Ziegen machen nicht viel Arbeit, nur die 5 Hunde strengen an!
Vor einigen Tagen kam 'Ranger' auf die Farm, ein wenige Tage altes Kalb. Sie wurde von der Mutter verstoßen, lebt jetzt mit den Ziegen zusammen und bekommt so sogar Ziegenmilch for free - wie im Groschen Roman! Zuerst gingen alle davon aus es wäre ein Bulle, keine Ahnung wer das rausgefunden haben will. Dann kam die Tage der Tierarzt um ihn zu kastrieren, wobei sich dann herausstellte, dass es sich um eine Kuh handelt!
Ansonsten ist nichts los hier, es sind noch keine Gäste da und die Trails fangen erst später im Jahr an. Der See ist zu weit weg um einfach mal hin zu gehen.
Die ersten Tage habe ich geholfen neue Pferdezäune zu bauen. Zwischendurch dann immer mal wieder Pferde putzen oder im Garten helfen. 2 mal am Tag werden die Pferde gefüttert, die Scheune ist gute 400m unterhalb der Farm, für diese (und weitere Vergnügungszwecke) steht dafür ein Quad zur Verfügung, yeah!!
Bob und Esther, denen die Ranch hier gehört, sind beide schon ziemlich alt und Bob hat Alzheimer. Ihr Sohn James (32) wohnt auch hier in der Nähe, er hilft hin und wieder aus wenn gerade keine Wwoofer da sind. Bis gestern war noch ein anderes Mädel aus Irland hier, jetzt aber nur noch Bob, Esther und Ich.
Die Natur hier ist schwer beeindruckend. Bin jetzt seit ca. 2 Wochen hier und habe inzwischen meinen ersten wilden Bär gesehen, nen Elch, wieder mal Caribus, Black Tail Hawks (eine Art Bussard) ne ganze Menge ungiftige Schlangen und sogar eine giftige Klapperschlange!! (Fotos, Fotos!) Coyoten gibt's hier auch, die klauen manchmal 'nen Huhn. Der Bär lebt scheinbar in der Nähe, man sieht ihn öfter, die meisten wilden Tiere halten sich aber dem Menschen fern, so das es nicht wirklich gefährlich wird.
So wie hier, stelle ich mir das Leben auf nem deutschen Bauernhof vor 70 Jahren vor (ok, ohne Bär und Klapperschlange). Zuerst ist es aber erstmal ein totaler Kulturschock! Die Bude ist nicht wirklich aufgeräumt, ständig die Tiere um einen herum, alles ist son bisschen schmuddelig :-) Bei Regen tropft es an manchen Stellen rein. Aber ich muss sagen man gewöhnt sich daran! Zuerst dachte ich 'Oh mein Gott, hier hältst du es keine Woche aus!' aber mittlerweile gehts.
Quads and Trails
Sicherlich die Höhepunkte während der Zeit auf der Ranch, waren die Trailrides. Der erste war als solcher garnicht geplant. Ein paar Km von der Farm entfernt, gibt es ein größeres Grasland, in dem wir ein paar Pferde von Bob und Esther vermuteten. Sie waren dort seid ein paar Monaten und nun war es Zeit sie zurück zur Ranch zu bringen und für die Touri-Trails vorzubereiten. Wir hatten nur eine ungefähre Ahnung wo sie sein könnten und so sind wir mit 2 Quads, einer Enduro und ein paar Leuten in die Berge um nach ihnen zu suchen. Funfaktor: hoch! Landschaft: atemberaubend! Erfahrung: unersetzlich!
Nach 2 Stunden haben wir eine Menge Rinder, aber noch keine Pferde gesehen. Es war eine richtige Spurensuche und anhand von Hinterlassenschaften und Fußspuren konnten wir eine ungefähre Gegend ausmachen. Tatsächlich haben wir sie irgendwann gefunden. 11 Pferde, die uns freundlich begrüßten, danach aber nicht mehr so großen Spaß hatten uns dann auf dem Weg nach unten zu folgen! Wir hatten bloß ein paar Trensen mit, Sättel ging ja schlecht. Ein paar von uns mussten die Fahrzeuge wieder nach unten bringen, und so blieben nur ein leicht verunsicherter Tino und 3 Nachbarn um die Pferde ins Tal zu reiten. Für jemanden, der das letzte mal vor 5 oder 6 Jahren geritten ist und das auch sonst immer nur mit Sattel, keine ganz einfache Sache! Mal ganz abgesehen davon, dass die Pferde seit Oktober nicht mehr geritten wurden und wir drauf angewiesen waren, dass uns die anderen Pferde einfach folgen.
Nun, sie taten es nicht. Die 4 berittnen Pferde fanden das weniger lustig und waren umso schwerer zu kontrollieren, die andern 7 sind in irgend ein Tal abgehauen, wir haben sie an dem Tag nicht mehr wieder gesehen. Es gibt also noch Arbeit für zukünftige Wwoofer. Letztendlich hat alles andere aber überraschend gut geklappt.
Die andern Trails waren etwas entspannter. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, die Landschaft ist einfach unglaublich. Weite, offene Täler, Wälder und Grasland wechseln sich mit Lavendel-überwachsender Heidelandschaft ab. Die Fotos können das wohl nur ansatzweise vermitteln.
Yeeeha Cowboy!
Mit der Zeit stellte sich der Job auch als weitaus vielfätiger herraus. Zuletzt bin ich mit James Bäume fällen gewesen, ganze 200 Stück! Alles für zukünftige Zaunbauprojekte. Der Wald war ziemlich weit draussen, obwohl genau vor der Tür auch welcher gewesen wäre, wie auch immer, jener war für solche Aktivitäten ausgewiesen und wird auch wieder aufgeforstet. Vor wenigen Jahren hat es hier einen sehr großen Waldbrand gegeben und man sieht immernoch die verkohlten Baumstümpfe, vieles wurde aber auch schon wieder neu gepflanzt.
Es ist ganz interessant mal ein bisschen hier rum zukommen und auch einiges über die Gegend zu erfahren. Zum Beispiel hat es hier in den letzten 30 Jahren über 17 Flugzeugunglücke gegeben, und das in unmittelbarer Nähe zu der Ranch! Das liegt unter anderem daran, dass die Berge sich um Penticton sehr steil erheben und viele Piloten zudem noch die Fallwinde unterschätzen. Dieses Gebiet ist ausserdem ein wichtiges Trainigsgebiet für angehende Helikopter Piloten. Wegen der abwechslungsreichen Landschaft, können hier hier trainierte Piloten so gut wie überall auf der Welt eingesetzt werden.
Die Ranch liegt mitten im Outback, wie man in Australien sagen würde. Viele Rinder von umliegenden Farmen laufen frei herum und grasen die umliegenden Weiden ab. Manchmal kommen sie auch etwas zu nahe, und so hatten wir vor 2 Tagen einige ausgewachsene Bullen bei uns im Vorgarten stehen. Ungefähr die Sorte, bei der man sich wünscht einen 2m hohen Zaun zwischen sich und einem solchen zu haben :-) Als wurde der Pferdejob kurzehand zum Cowboy Abendteuer und wir haben das ganze Viehzeugs mittels Quad, Pick up und den lästigen Kötern ein paar Meilen weiter geschickt. Der Spaß- und Coolnessfaktor während der ganzen Aktion war nicht zu unterschätzen :-)
Vor ein paar Tagen habe ich mir ein Auto gekauft. Den Gedanken hatte ich schon was länger, und da hat sich herausgestellt, dass ein Nachbar seinen 1977er Doge Caravan verkaufen wollte! Für 31 Jahre sieht das Teil echt sehr gut aus und es ist komplett ausgebaut; das heißt Bett für 2, kleiner Kühlschrank, Herd, Ofen, Heizung. Fährt sich gut, Bremsen sind in Ordnung. Kleiner Nachteil ist, der schluckt einiges. Gut, dass Sprit hier vergleichsweise günstig ist, ca. 0.87 Euro pro Liter.
Um den Preis noch zu drücken, habe ich angeboten einen Teil einfach abzuarbeiten.
Gold! Gold! Gold!
Nun bin ich grade bei Theo & Anne, entfernteren Nachbarn von Bob und Esther. Wir haben abgemacht 2 Tage Feuerholz zu machen, dafür habe ich nochmal 20% Rabatt auf den Bus bekommen. Die Arbeit heute war mehr Spaß als wirklich Arbeit. Wir sind rauf auf den Berg gefahren, hier gibt es überings ein weiteres Ski Gebiet! Nicht so groß wie Sunshine Village, aber auch nicht klein. Es lag sogar immernoch ein bisschen Schnee dort oben (2500m)! Es ist immer ein etwas ungewohnter Anblick, die ganzen Skipisten im Sommer zu sehen. Es fehlt einfach der ganze Schnee!
Wir haben also ein paar Bäume gefällt und diese dann anschließend gehackt und gestapelt. Theo spielt wohl hin und wieder Golf, er hat ein paar Schläger in der Garage. Als ich ihn drauf angesprochen habe, hat er mir kurzehand die Grundzüge des Golfspielens beigebracht und wir haben ein paar Bälle ins Niemandsland geschickt. Sehr lustige Aktion. Anschließend haben wir noch eine Runde Hufeisen werfen gespielt. Ein sehr populärer Sport unter den locals! Heute Abend haben mich beide noch zum Essen eingeladen. Es ist ganz und garnicht so als würde ich hier etwas abarbeiten :-)
Das beste kommt aber vielleicht noch! Es gab hier am Berg mal einige Goldminen, die alten Zeiten sind längst vergangen, aber angeblich gibt es hier immernoch Gold! Theo ist Geologe und war ein paar mal Gold schürfen und da der Creek hier gleich vor der Tür liegt, werde ich morgen lernen wie man Gold schürft!
Der Pflichtteil besteht dann noch darin ein kaputtes Rohr zu reparieren, welches einen nahen See mit Wasser aus dem Creek versorgt. Keine Ahnung was da genau kaputt ist, aber es hörte sich interessant an.
Schlussendlich ist es dann wieder an der Zeit, das Lower Okanagan zu verlassen und sich nach einer neuen Bleibe umzuschauen. Wohin genau weiß ich noch nicht, es ist ja noch ein Tag Zeit dies zu entscheiden.
Bis dahin,
Grüße aus Penticton :-)
Geschrieben am 23.06., veröffentlicht am 25.06.
Nachtrag: Wir haben gestern tatsächlich Gold gefunden! Zugegeben es war nicht viel und auch nur mit der Lupe zu erkennen. Aber hey, immerhin!
HIER gehts zu den Fotos!
Mittwoch, 11. Juni 2008
Mittwoch, 4. Juni 2008
Phoenix, Seattle & Penticton
Ich war wieder viel unterwegs, Zeit für ein weiteres Update!
Los gings vor ein paar Tagen von Milwaukee nach Seattle. Es ist um einiges günstiger innerhalb der USA zu fliegen, als z.B. direkt bis nach Vancouver. Der Flug ging über Phoenix in Arizona, was mir zwar an die 7h Flugzeit bescherte, allerdings auch eine kleine Sightseeing Tour! Es ging einmal über das Monument Valley, und sogar über den Grand Canyon! Alle Fotos gibts in einem neuen Album!
In Phoenix war es ziemlich heiß (35°C), kein Wunder, liegt ja auch mitten in der Wüste. In Seattle dagegen ortstypisch verregnet und kalt. Das Hostel lag dieses mal nicht dirkt in Seattle Downtown sondern auf einer kleinen vorgelagerten Insel; Vashon Island. Mit der Fähre ist man in ca. 30min aber ziemlich flott in der Stadt.
Vashon Island ist ganz schön, sehr grün, viele Strände und ziemlich ruhig. Das Hostel liegt sehr abgelegen, war wohl früher mal ein Bauernhof oder so. Es gibt ein paar Zelte in denen man bei gutem Wetter auch übernachten kann. Ansonsten auch hier wieder viel Wald und Wiesen drum herum. Auch hier von gibts wieder Bilder.
Zusammen mit ein paar Schweizer Backpackern wollte ich am ersten Tag eine kleine Kanu Tour machen, der Verleih-Shop war am anderen Ende der Insel (immerhin 12 Meilen!) und zur Fortbewegung blieben uns nur ein paar Umsonst-Fahrräder vom Hostel. Ganz schön anstrengend bei dem auf und ab auf der Insel!
Der Kanu Verleih hatte leider zu und so sind wir halt noch ein bisschen auf der Insel rumgegurkt, was auch nicht schlecht war :-)
Am 2. Tag hats (wie immer in Seattle) geregnet. Jetzt weiß ich auch warum hier der Grunge erfunden wurde!
Es half alles nichts und schließlich wollte man ja auchmal die Stadt sehen. Selbige ist relativ unspektakulär und nicht zu vergleichen mit Chicago. Alles ist ziemlich auf Autos ausgelegt und es gibt keine Promenade oder Parks in Downtown. Seattle hat ein ganz cooles Nahverkehrssystem; Unter der der Stadt verlaufen Tunnel wo ganz normale Busse fahren, innerhalb Downtowns sogar umsonst! Die Skyscraper sind vergleichbar mit denen anderer Großstädte in den USA. Vom Dach des Columbia Centers hat man einen guten Überblick auf die Stadt.
Am Freitag ging es dann schon um 5 Uhr morgens los, mit der erste Fähre aufs Festland, einmal durch Downtown und dann mit dem Greyhound nach Vancouver. Von dort gings sofort weiter nach Westbank, nochmal umsteigen und dann endlich nach Penticton. Um 22 Uhr, 17 Stunden später war ich da :-)
Und das noch nichtmal mit einem guten Grund! Von der Horse Ranch gabs immernoch keine Zusage. Gut, wenn man sich auf sein Glück verlassen kann; Also einmal kurz angerufen, alles klar, gleich werd ich abgeholt und dann gehts zur Apex Mountain Guest Ranch! Da sach nochmal wer das Leben ist kein Ponyhof!
Soweit man das jetzt schon sagen kann ist das Kaff hier ganz schön. Zwischen 2 großen Seen, eingebettet in ein großes Tal mit bewaldeten Bergen rechts und links. Pen-Tak-Tin bedeutet in der Sprache der Salish Ureinwohner soviel wie 'A place to live forever'. Durchschnittlich scheint hier über 2000 Stunden im Jahr die Sonne, mehr als in Honolulu! Heute ist einer der seltenen Tage an denen es bewölkt und eher regnerisch ist, aber das soll sich bald ändern.
Gleich gehts also auf die Farm, in absehbarer Zeit gibts also wieder einen neuen Eintrag :-)
Als kleines Feature gibts jetzt rechts noch einen kleinen Überblick über alle zurück gelegten Entfernungen!
Los gings vor ein paar Tagen von Milwaukee nach Seattle. Es ist um einiges günstiger innerhalb der USA zu fliegen, als z.B. direkt bis nach Vancouver. Der Flug ging über Phoenix in Arizona, was mir zwar an die 7h Flugzeit bescherte, allerdings auch eine kleine Sightseeing Tour! Es ging einmal über das Monument Valley, und sogar über den Grand Canyon! Alle Fotos gibts in einem neuen Album!
In Phoenix war es ziemlich heiß (35°C), kein Wunder, liegt ja auch mitten in der Wüste. In Seattle dagegen ortstypisch verregnet und kalt. Das Hostel lag dieses mal nicht dirkt in Seattle Downtown sondern auf einer kleinen vorgelagerten Insel; Vashon Island. Mit der Fähre ist man in ca. 30min aber ziemlich flott in der Stadt.
Vashon Island ist ganz schön, sehr grün, viele Strände und ziemlich ruhig. Das Hostel liegt sehr abgelegen, war wohl früher mal ein Bauernhof oder so. Es gibt ein paar Zelte in denen man bei gutem Wetter auch übernachten kann. Ansonsten auch hier wieder viel Wald und Wiesen drum herum. Auch hier von gibts wieder Bilder.
Zusammen mit ein paar Schweizer Backpackern wollte ich am ersten Tag eine kleine Kanu Tour machen, der Verleih-Shop war am anderen Ende der Insel (immerhin 12 Meilen!) und zur Fortbewegung blieben uns nur ein paar Umsonst-Fahrräder vom Hostel. Ganz schön anstrengend bei dem auf und ab auf der Insel!
Der Kanu Verleih hatte leider zu und so sind wir halt noch ein bisschen auf der Insel rumgegurkt, was auch nicht schlecht war :-)
Es half alles nichts und schließlich wollte man ja auchmal die Stadt sehen. Selbige ist relativ unspektakulär und nicht zu vergleichen mit Chicago. Alles ist ziemlich auf Autos ausgelegt und es gibt keine Promenade oder Parks in Downtown. Seattle hat ein ganz cooles Nahverkehrssystem; Unter der der Stadt verlaufen Tunnel wo ganz normale Busse fahren, innerhalb Downtowns sogar umsonst! Die Skyscraper sind vergleichbar mit denen anderer Großstädte in den USA. Vom Dach des Columbia Centers hat man einen guten Überblick auf die Stadt.
Am Freitag ging es dann schon um 5 Uhr morgens los, mit der erste Fähre aufs Festland, einmal durch Downtown und dann mit dem Greyhound nach Vancouver. Von dort gings sofort weiter nach Westbank, nochmal umsteigen und dann endlich nach Penticton. Um 22 Uhr, 17 Stunden später war ich da :-)
Und das noch nichtmal mit einem guten Grund! Von der Horse Ranch gabs immernoch keine Zusage. Gut, wenn man sich auf sein Glück verlassen kann; Also einmal kurz angerufen, alles klar, gleich werd ich abgeholt und dann gehts zur Apex Mountain Guest Ranch! Da sach nochmal wer das Leben ist kein Ponyhof!
Soweit man das jetzt schon sagen kann ist das Kaff hier ganz schön. Zwischen 2 großen Seen, eingebettet in ein großes Tal mit bewaldeten Bergen rechts und links. Pen-Tak-Tin bedeutet in der Sprache der Salish Ureinwohner soviel wie 'A place to live forever'. Durchschnittlich scheint hier über 2000 Stunden im Jahr die Sonne, mehr als in Honolulu! Heute ist einer der seltenen Tage an denen es bewölkt und eher regnerisch ist, aber das soll sich bald ändern.
Gleich gehts also auf die Farm, in absehbarer Zeit gibts also wieder einen neuen Eintrag :-)
Als kleines Feature gibts jetzt rechts noch einen kleinen Überblick über alle zurück gelegten Entfernungen!
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