Samstag, 25. Oktober 2008

Tino in Tofino

Im Moment jagt ein Eintrag den nächsten hier :-)
Tofino auf Vancouver Island stand schon lange auf meiner To-Do-Liste. Nun endlich hat es geklappt! Der Ort ist nicht besonders groß, trotzdem wahrscheinlich der bekannteste auf der ganzen Insel. Von Victoria im Süden fährt man ca. 6 Stunden durch die Berge bis an die Westküste.
Das reizvolle an Tofino ist mit Sicherheit die unglaubliche Landschaft und die Tierwelt. Zwischen den langen Fjorden, bewaldete Bergen und den vielen kleinen Inseln kann man Wale, Bären und Adler finden. Eigentlich wie in Alaska! Etwas entfernt liegen die berühmten heißen Quellen.


Letzten Mittwoch ging es dann gleich mit der Hot-Springs Tour los. 1,5 Stunden fährt das Boot, bevor man einen abgelegenen Ort an einer der vielen Inseln erreicht. Von dort führt nochmal ein 2km langer Trail durch den Regenwald. Den gibt es hier tatsächlich! Auch wenn es kein tropischer Regenwald ist, sieht es ein bisschen aus wie bei Jurassic Park! Überall wuchen Pflanzen, eine über der anderen. Fotos vom Trail sind auch im Fotoalbum! Die Hot Springs selber sind zu 100% naturbelassen. Das Wasser kommt mit ca. 50°C aus 5000m tiefe, fließt dann einen kleinen Bach entlang und fällt über einen kleinen Wasserfall in natürliche Felsenbecken. Es war wirklich unbeschreiblich.
Auf dem Weg dorthin haben wir wieder viele Seelöwen gesehen, dieses mal auch Seeotter und - das Highlight - Buckewale! Dieses mal waren sie sogar ganz nah am Boot!

Mittlerweile frage ich mich, ob das noch lange so weitergeht. Immer wieder diese einmaligen und beeindruckenden Erlebnisse. Grade erst komme ich aus dem South Cariboo wieder, wo es wirklich absolut toll war! Das Haus am See, die Nebelbilder, das Quad fahren natürlich. Das kann man doch garnicht mehr toppen! Und jetzt bin ich hier und sehe Wale, bade in heißen Quellen im Urwald und denke schon wieder, besser gehts nicht!


Gestern war ich also ein bisschen enttäuscht, eigentlich wollte ich nach der Hot Springs Tour nochmal eine Whale-Watching Tour machen, aber die Wale hab ich ja jetzt auch schon geshen! Statt dessen ging es dann mit Laura, einer anderen Backpackerin aus Halifax, zum berühmten Long Beach, dem einzigen Ort im Westen Kanadas, an dem man surfen kann! Der Strand ist wirklich gut dafür geschaffen, eeewig breit und sehr flach, selbst an einem ruhigen Tag sind dort ordentlich Wellen! Laura kommt zufällig auch aus Halifax, seit ich vor habe dort hin zu gehen treffe ich ständig Halifaxer/innen :-)

Heute war der erste richtige Regentag. Ich hatte nicht wirklich einen Plan und habe auch erstmal lange geschlafen. Das änderte sich dann, als ich in die Hostelküche kam um mir Frühstück zu machen und promt gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte Kanu fahren zu gehen. Bei dem Wetter?!?! Warum eigentlich nicht! Gegen Mittag bin ich dann mit einem anderen Reisenden aus Quebec (Name war kompliziert - vergessen) zum Kanushop gelaufen, es hat immernoch in Strömen geregnet. Mit kompletter Regenausrüstung ging es dann aufs Wasser, es war kaum was los und wir waren die einzigen. Nach gut 2 Stunden paddeln haben wir dann auch endlich etwas Wildlife gesehen - einen Weißkopfseeadler. Die größten Greifvögel Amerikas werden bis zu 90cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu 2,5m. Da der Vogel wohl grade mit fressen beschäftigt war, sind wir mit unseren Kanus bis auf 5-6 Meter ranegkommen! Eine einmalige Erfahrung, da die Tiere normalerweise sehr scheu sind. Ich hätte eeecht gerne ein Foto gemacht, aber das Wetter hat es leider nicht zugelassen.
Jetzt bin ich mal sehr gespannt was die letzten 2 Tage hier noch so bringen werden :-)



Update: Um wirklich das ganze Wildlifespektrum auszureizen war ich am letzten Tag noch auf einer Bear-watching Tour. Wieder ging es mit einem Boot ca. eine halbe Stunde aufs Wasser, diesmal ins Innenland. Und - ich hätte es kaum für möglich gehalten - nach kurzer Zeit gabs den ersten Bären zu sehen! Auf Vancouver Island gibt es nur Schwarzbären, davon aber scheinbar eingie! Innerhalb von 2 Stunden haben wir 5 Bären gesehen! Wenn das Wasser bei Ebbe zurück geht kommen sie an den Strand und suchen dort unter Steinen nach Krabben und Muscheln. Zudem gabs auch an diesem Abend wieder Seehunde, 2 kleine Schweinswale und sogar einen seltenen Greifvogel dessen Namen ich wieder vergessen, habe zu sehen.

Am letzten Tag musste ich dann also irgendwie wieder zurück nach Fort Langley. Man hätte das natürlich ganz ordinär mit Greyhound Bus und Fähre machen können, aaaaber das wäre ja langweilig gewesen! Also bin ich einmal quer über die Insel getrampt! Immerhin gute 400km. Insgesamt haben mich 4 Leute mitgenommen und ich musste nie länger als 10-20min warten. Super Sache! Zudem war ich sogar noch schneller in Nanaimo als der Greyhound und habe 40$ gespart :-)
Um mir die gurkerei zur Fähre und das hin und her mit dem Bus zu sparen bin ich dann mit dem Wasserflugzeug direkt nach Vancouver geflogen, von dort aus zurück nach Fort Langley. Fotos gibts auch wieder eine ganze Menge!

Seit gestern bin ich jetzt in Halifax. Mehr dazu bald!

Montag, 20. Oktober 2008

Das Haus am See

oder: 2 Tage am vielleicht schönsten Platz der Welt

Dieses Wochenende ergab sich für mich noch einmal die Gelegenheit ins Ferienhaus von Diane und Willy zu fahren um dort ein paar Arbeiten zu erledigen. Es galt das Haus für den Winter fertig zu machen und das Bootsdock aus dem Wasser zu holen. Eigentlich wollten die beiden zusammen zusammen dort hoch, während ich zusammen mit einer einderen Wwooferin solange auf den Hof aufpassen sollte. Es viel dann aber die Entscheidung, dass ich Willy dabei besser helfen könnte als Diane. Natürlich sagt man da nicht nein!

Toni und ich hatten dort damals die vielleicht beste Zeit während unserer 3-wöchigen British Columbia-Rundreise. Diesesmal würde ich fast so weit gehen zu behaupten, dass es dort im Herbst noch schöner ist als im Sommer! Ausser das man jetzt nun wirklich nicht mehr im See schwimmen konnte. Ach Papa: Das blaue Sofa auf dem du damals gepennt hast, kann man überings zu einem großen komfortablen Bett ausklappen! Sorry, habe ich auch erst jetzt erfahren :-)

Das Haus liegt gute 6 Stunden nördlich von Fort Langley in einer Gegend die South Cariboo Regional District genannt wird. In der Tat sieht man da normalerweise viele Cariboos und sonstiges Wildgetier, allerdings ist in Kanada grade Jagd-Saison und so haben wir dieses mal kaum etwas gesehen. In der Umgebung gibt es ausser ein paar Seen nicht sehr viel, die nächste Stadt ist eine Stunde entfernt, der einzige Pub immerhin 20min mit dem Auto. Mitten in der Wildniss also!

Auf dem Hinweg gabs schon mal die ersten herbstlichen Eindrücke, viel habe ich ja bisher noch nicht gesehen seitdem ich aus Californien wieder zurück bin. Die Coast Mountains, ein stattliches Gebirge zwischen der Küste und den Rockys, waren am Tag unserer Abreise in dichten Nebel gehüllt, erst nach einiger Zeit kamen wir über die Wolken wo sich dann dieser toller Ausblick ergab:


Abends angekommen haben wir dann noch schnell den mitgebrachten Bootstrailer fertig gemacht und sind essen gegangen. Zufällig war grade ein Football Spiel, und sportverrückt wie die Kanadier nunmal sind kommt man natürlich in keinem Laden an dem Spiel vorbei. Aber immerhin, die BC Lions haben 36:28 gegen Edmonton gewonnen!

Früh am nächsten morgen lag dichter Nebel über dem ganzen See, der sich erst nach und nach verzog. Ich war zwar noch halb am schlafen, konnte aber aus dem Fenster einen flüchtigen Blick nach draussen erhaschen und hatte seit dem nur noch diesen einen Gedanken: Wenn du da jetzt nicht rausgehst um zu fotographieren, wirst du es später nur bereuen!
Das Ergebnis:



Alle Bilder sind jetzt im Fotoalbum!
Später haben wir dann gefrühstückt und uns an die Hauptaufgabe, dass an Land holen des Docks, gemacht. Keine so leichte Aufgabe wie sich schnell rausstellte! Insgesamt waren wir damit locker 4 Stunden beschäftigt! Erst habe ich das Motorboot am Dock befästigt und es dann ans Ufer gefahren, Willy hatte schon den Trailer in Wasser gelassen. Leider war die Rampe von dicken Steinen gesäumt und weil der Wasserspiegel nach dem Sommer so niedrig war, passte das Dock nicht mehr zwischen durch. Mit viel hin und her hat es dann hinterher doch noch gepasst.
Nach dem Mittagessen war dann alles "wichtige" erledigt, Zeit also das Quad und die Enduro klar zu machen um ein bisschen durch die Pampa zu cruisen! Das Gelände eignet sich dafür optimal, es gibt kleine Trails die durch den Wald und über Felder führen. Zwischendurch kamen wir an einen richtigen Spielplatz für Quads; mit Rampen, steilen Hängen, scharfen Kurven und tiefen Pfützen. Oh man ein Spielplatz für erwachsene Kinder, yeeha! 3 Stunden und 25km später waren wir wieder zurück. Gut, dass es in der Bloghütte einen Kamin gab, es war den ganzen Tag über nur knapp über 0°C :-)
Zur Feier des Tages ham wir abends noch den Grill angeschmissen und ein typisches kanadisches BBQ gehabt. Gegrillt wird hier wohl scheinbar year-round.

Sonntag Vormittag haben wir noch etwas aufgeräumt und sind dann noch zu Freunden von Willy gefahren, lag quasi auf dem Weg (1 Stunde Umweg). Dort war es aber auch ganz nett und wir haben noch einmal die landestypische Gastfreundschaft erfahren und sind zum Mittagessen eingeladen worden. Trotz Jagdsaison sind uns dann auch noch ein paar Big Horn Sheeps (keine Ahnung wie die auf deutsch heißen, sehen ein bisschen aus wie Steinböcke) über den Weg gelaufen. Fotos sind im Album.
Der Rückweg führte uns über den legendären Highway No. 1 durch den Fraser-Canyon. Mein alter Herr mag sich vielleicht noch dran erinnern! Ich sage nur "Fahr nicht so schnell! Schalte mal einen Gang runter!" "Papa, ich fahre nur 60, hier darf man 90!!") Der Highway führt durch ein sehr steiles Tal und gehört wegen des anspruchsvollen Terrains zu den teuersten Strassen in ganz Kanada. Willy hat damals selbst an dem Highway mitgebaut und konnte noch einiges aus den alten Zeiten erzählen. Bevor es den Highway überhaupt schon gab, führten bereits schon 2 Eisenbahntrassen durch den Canyon. Auf der wichtigsten Verbindung zwischen der Westküste und dem gesamten Osten Kanadas fahren täglich unzählige Güterzüge, jeder einzelne über 2 Kilometer lang! (Nein, es ist nicht übertrieben!)
Vorhin sind wir dann, nach über 1000km Strecke an diesem Wochenende, wieder in Fort Langley angekommen. Wenn ich nicht morgen nach Vancouver Island fahren würde, würde ich diese 2 Tage ohne weiteres als die geilste Zeit in diesem Herbst bezeichnen :-)

Alle Fotos der letzten Tage gibt es jetzt ein einem neuen Fotoalbum. Dabei sind Dianes Farm in Fort Langley (im Nebel), das Thanksgiving-Fest, der Fahrt ins South Cariboo und dem Haus am See. Dieses mal sind ein paar echt gute Shots dabei ;-)

Montag, 13. Oktober 2008

Something in between

Seit letzten Mittwoch bin ich wieder zurück in Vancouver, genauer gesagt in Fort Langley auf der Farm von Diane, wo ich im Sommer schonmal gewesen bin. Wieso grade hier ist eine längere Geschichte: Eigentlich war der Plan gleich nach San Francisco nach Vancouver Island aufzubrechen um dann kurze Zeit später nach Halifax zu fliegen.
"Eigentlich" ist hier mal wieder das Stichwort. Es hat sich rausgestellt, das 2 Freunde von mir in etwa zur gleichen Zeit auf die Insel wollten, und vorher noch bei Diane gearbeitet haben. Der Plan war, dass ich hier hinkomme und wir dann zusammen aufbrechen. Leider waren die dann aber schon etwas schneller und haben mir nicht bescheid gesagt. Da versucht man einmal sich mit Leuten zusammen zu tun... ne ne ne. Alleine reisen hat auch Vorteile! Also bin ich einfach hier geblieben, was sich als eine gute Entscheidung rausgestellt hat. Hier gibts immer was zu tun, die Leute sind nett und es sind auch wieder andere Wwoofer hier.
Gestern war Thanks giving, in den Kanada ein richtiges Großereigniss! Die ganze Familie kommt zusammen und es gibt Truthahn und Kürbis-Gerichte. 16 Leute waren gestern da!! Darunter 6 Wwoofer, davon 5 Mädels ;-) So schlecht ist es nicht auf einer Horse-Ranch zu sein!

Heute hat es dann angefangen zu regnen, alles ist wieder aufgeräumt und es ist ein richtig entspannter Tag. Eine Woche bleibe ich noch hier, vielleicht schaffe ich es dann auch endlich ein Flugticket in den Osten zu buchen, irgendwann MUSS es einfach klappen. Mit einger Verspätung geht es dann nächste Woche auf die Insel und von dort... ach lassen wir das, es kommt sowieso wieder anders.

Späte Ehrung

Kristina und Bente, 2 Mädels aus Deutschland mit denen ich im Sommer schon mal auf Dianes Farm gearbeitet habe und die jetzt auch wieder hier sind, waren jetzt kürzlich auch auf der Apex Mountain Ranch in Penticton. Dort, so haben mir die zwei erzählt, scheine ich wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben. Auf jeden Fall wurde dort jetzt ein Pferd nach mir benannt. Der Hintergrund ist mir allerdings ein bisschen schleierhaft. Angeblich hab ich mich wohl mal negativ über den Namen von Pilgrimm (so hieß der Gaul vorher) geäussert, also wurde er einfach umbenannt! Ich kann mich weder an Pilgimm, noch an meine Kritik bezüglich des Namens erinnern :-)

Sonntag, 5. Oktober 2008

Californien

So, obwohl es eigentlich schon fast zu spät ist, folgt jetzt der verspätete Eintrag über San Diego, ausserdem alles über 3 Tage Hollywood und Los Angeles und aktuelles aus San Francisco.

Eigentlich war geplant, anstelle diesen Eintrages, ein Video-Blog-Film zu veröffentlichen. Da dies jedoch seeehr zeitintensiv ist, folgt dieser erst später und es gibt zuerst die Text-Version.

San Diego

Los ging es also vor 2 Wochen in San Diego. In Vancouver und Seattle hat es während meiner Abreise in strömen geregnet, da war die Vorfreude umso größer! In San Diego wars natürlich noch Sommer und sämtliche Regensachen haben kaum wieder in den Rucksack gepasst! Das erste Hostel lag mitten in Downtown und mein Zimmer genau zur Partymeile raus. Egal! Am nächsten Tag (Nora war noch im Joshuatree Nationalpark campen) war also erstmal San Diego erkunden angesagt. Alles macht einen sehr südlichen Eindruck, überall Palmen, fast wie in Mexico (genauer gesagt Tijuana, liegt überings nur wenige Minuten mit dem Auto entfernt, man könnte rüber laufen). Im Hafen liegt ein ausgedienter Flugzeugträger, die USS Midway, die Fotos davon sind ja schon etwas länger online.
Am nächsten Tag habe ich mich dann nach 4 Monaten wieder mit Nora getroffen. Wir kamen schnell zu dem Entschluss, dass das Hostel viel zu zentral liegt und wir nicht jeden Tag ne halbe Stunde zum Strand fahren wollten. Also flux das Hostel gewechselt, und das war die beste Entscheidung! Das Banana Bungalow Beach Hostel lag direkt am Pacific Beach, hatte 12-Bettzimmer und war die reinste Chaos Bude! :-) Dafür jeden Abend Party auf dem großen Sonnendeck mit Aussicht auf den Sonnenuntergang. So stellt man sich doch Urlaub vor! Tagsüber haben wir dann unsere ersten Surf-versuche gestartet. Oooh man, ich hätte nie gedacht das das so schwer ist! Erstmal aufrecht auf dem Board zu sitzen bedarf schon einer guten Balance, ans aufstehen in der Welle war noch garnicht zu denken! Weil das Wasser trotz angenehmer Lufttemperaturen (26°C) relativ kalt und die Boards ausserdem ziemlich rau waren hatten wir Wetsuits. Die sehen lustig aus, fühlen sich auch echt komisch an, halten aber schön warm!
Die ersten Versuche waren also kläglich, es hat trotzdem irre viel Spaß gemacht! Zu unser großen Überraschung zogen sogar ein paar Delphine vorbei und Nora ist sogar bis auf wenige Meter rangepaddelt. Später ist dann auch noch ein Seehund aufgetaucht.
Am nächsten Tag hatten wir erstmal Muskelkater, also einen Tag Surfpause und dafür Kanu fahren im nahe gelegen La Jolla. Da haben wir dann auch wieder ein paar Seehunde gesehen, leider aber keine Haie. Ja, leider! In San Diego gibt’s nämlich Leopardenhaie, die sind eher klein und halten sich aber gerne im flachen Wasser des Strandes auf. Hatten aber wohl Angst und sich deshalb verpieselt.
Nicht so lustig sind dafür Stingrays, bei uns eher bekannt als Stachelrochen. Die gibt’s da auch und wenn man drauf tritt hat mein ein schmerzhaftes Problem. Gleich am ersten Tag hat es jemanden aus unserem Hostel getroffen. Wenn auch in den allerseltensten Fällen tödlich, hat man auf jeden Fall 2 Tage einen dicken Fuss und fiese Schmerzen. Wir hatten aber Glück.
Am nächsten Tag hat das mit dem surfen schon etwas besser geklappt! Die Wellen waren größer, zu groß wie sich nach ein paar Stunden für mich rausstellte als es in einer großen Welle mein Board zerlegte! Shit happens!
Den Rest der Zeit haben wir gut verbracht mit Beach Volleyball, Frisbee oder einfach nur am Strand liegen. Abends ging fast immer eine Deck-Party und wir haben mal wieder ein paar neue Trinkspiele kennengelernt.

Los Angeles

Letzten Mittwoch bin ich dann weiter nach Los Angeles fahren, genauer gesagt direkt nach Hollywood. Dort wars mit 37°C noch heißer!
Obwohl jetzt wahrscheinlich ein paar denken „Boaah Hollywood!“...das ist auch nur nen Dorf, und kein sonderlich spektakuläres dazu! Der Boulevard ist voll mit Ramschbuden und „Gift-Shops“, hin und wieder ein Kino oder Hotel. Einziger Unterschied sind ein paar Sterne auf dem Gehweg. In den Hollywood Hills leben ein paar berühmte Berühmtheiten, u.a. gesehen die bescheidenen Behausungen von: Orlando Bloom, Sarah Jessica Parker, Tom Cruise, den Osbournes, (Ex-) James Dean, Lill' Bow Wow, Christina Aguilera und noch ein paar mehr von denen ich die Namen vergessen habe. Ausserdem die Hotels in denen Janis Joplin und John Belushi gestorben sind. Die Locations an denen überall berühmte Filme gedreht wurden aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. So ziemlich jedes Gebäude in West Hollywood ist schonmal in irgendeinem Film vorgekommen.
Los Angeles selber ist keine sehr schöne Stadt, mit knapp 18 Millionen Bewohnern im Großraum L.A. Gehört die Stadt zu den größten Ballungsräumen der Welt. Den Smog kann man auf eingen Fotos gut erkennen. Venice Beach und Santa Monica sind da noch die schöneren Ecken. Vorallem der Strand in Santa Monica ist riesig. Es gibt nach wie vor große mexikanische Einflüsse und Spanisch ist fast so weit verbreitet wie Englisch. Das unten veröffentlichte Video habe ich auf dem mexikanischen Markt der Stadt aufgenommen.
Ein ganzer Tag ging für die Besichtigung der Universal Studios in Hollywood drauf. Ein riiesiges Areal (Universal City) mit vielen Film- und Sound Studios. Zum Teil sind noch original Sets von berühmten Filmen zu besichtigen, ein anderer Teil wurde zum Freizeitpark umgebaut und die Attraktionen verschienden Filmen oder Serien gewidmet (Simpsons Simulator, Jurassic Park Wasserbahn, Terminator 2 - 3D Kino, „Die Mumie kehrt zurück“-Achterbahn und so weiter). Das war schon echt intressant und abwechslungsreich. Also solltet ihr je nach Hollywood kommen, ein echts Muss!

San Francisco

Gestern gings dann von Hollywood nach San Francisco – 10 Stunden Busfahrt. S.F., ist um einiges schöner als L.A. Heute habe ich gleich mal das Frühstück verschlafen, dafür gings dann zum Farmers Market. Das war bestimmt gesünder als das Hostel-Frühstück :-) Dann stand heute noch Golden Gate Bridge auf dem Programm, morgen dann Alcatraz. Lustiger Zufall: Heute war hier Loveparade! Allerdings laange nicht so groß wie bei uns! Fotos kommen bald. Bis Mittwoch bleibe ich noch hier, dann gibts nochmal einen Eintrag über San Francisco, anschließend geht’s zurück.

Und irgendwann erscheint auch den Californien Film :-)

Nachtrag: Folgendes kam eben per Mail rein:

"Hallo Tino, vielen Dank für deine E-Mail und deinen Beitrag zu unserer Aktion"Zeitverschiebung". Hast du vielleicht Lust, uns deine Telefonnummer in Vancouver zu senden. Dann können wir dich eventuell zurückrufen, damit du On Air mit unserer Moderatorin Vanessa Nolte über deine Erlebnisse in Kanada sprechen kannst."

Also Leute, demnächst mal morgens früh EinsLive anmachen! :-)

Samstag, 4. Oktober 2008

Humor

Sound an? Los gehts!

Gefilmt Donnerstag Abend in Los Angeles, das kann ich euch nicht vorenthalten :-)